Hotel am Markt Zwei Häuser unter einem Dach
Ein Hotel und ein asiatisches Restaurant am Marktplatz von Leck. Zwei Angebote, die sich denselben Eingang teilen. Wir haben daraus einen Auftritt gemacht, der beides gleichwertig trägt.
Die Herausforderung
Am Markt 4 in Leck liegen zwei Betriebe an derselben Adresse: ein Hotel mit Zimmern ab 69 Euro und ein Restaurant mit authentisch asiatischer Küche. Wer eine Übernachtung in Nordfriesland sucht, sucht anders als jemand, der abends Pho essen will. Beide sollten sich sofort wiederfinden, ohne dass das jeweils andere wie ein Anhängsel wirkt.
Dazu kam eine dritte Karte: Das Restaurant führt neben der Speisekarte eine eigene Sushiauswahl, umfangreich genug, um eine eigene Bühne zu verdienen.
Der Ansatz
Statt zwei getrennte Auftritte zu bauen, haben wir das Haus als Klammer genommen. „Am Markt" ist der gemeinsame Nenner, der Ort, an dem beides stattfindet. Die Startseite stellt die zwei Wege gleichberechtigt nebeneinander: Übernachtung links, Restaurant rechts. Wer gezielt kommt, ist mit einem Klick da.
Darunter beantwortet die Seite in der Reihenfolge, in der Gäste tatsächlich fragen: Check-in ab 15:00, Check-out bis 11:30, WLAN kostenlos, Parkplätze vor der Tür. Fakten vor Bildergalerie.
Das Hotel
Komfortabel übernachten im Herzen von Nordfriesland, das ist das Versprechen, und die Seite löst es mit Zahlen statt Adjektiven ein. Jedes Zimmer mit eigenem Duschbad und WC, kostenfreies WLAN im ganzen Haus, eigene Parkplätze für Gäste und öffentliche direkt davor.
Das Frühstück gibt es täglich gegen Aufpreis, sonntags und feiertags als Buffet für 17,90 Euro pro Person: Brote, Croissants, Räucherlachs, Rührei, Quarkspeisen, dazu Wellnesswasser, hausgemachter Eistee und Filterkaffee inklusive. Wir haben es ausgeschrieben, statt „reichhaltig" zu behaupten.
Das Restaurant
Mittags vier Tagesgerichte mit Wok-Nudeln oder Jasminreis, abends die volle Karte von Vorspeisen über Pho bis zu knuspriger Ente. Geöffnet montags, dienstags und donnerstags bis samstags zum Mittagstisch, abends zusätzlich sonntags. Öffnungszeiten, die man beim ersten Blick versteht, weil sie ausgeschrieben und nicht in eine Tabelle gepresst sind.
Alles gibt es auch zum Mitnehmen. Dieser eine Satz steht auf der Speisekarte, auf der Sushikarte und auf der Startseite, weil er im Ort der häufigste Grund für einen Anruf ist.
Drei Karten, zwei Stimmungen
Speisekarte und Mittagstisch liegen auf der Hotelseite und übernehmen deren helle, ruhige Anmutung. Die Sushikarte hat einen eigenen Auftritt unter sushi-leck.de bekommen, dunkel gehalten, mit Filtern nach vegetarisch, Fisch und Fleisch, damit sich in einer langen Liste aus Nigiri, Maki und Inside-Out-Rollen niemand verliert.
Beide Karten teilen sich Schrift und Struktur, sodass der Wechsel nicht wie ein Sprung auf eine fremde Seite wirkt. Öffnungszeiten und Telefonnummer stehen überall dort, wo jemand sie sucht.
Reservieren ohne Buchungsstrecke
Ein Haus dieser Größe braucht kein Buchungsportal mit Verfügbarkeitskalender, es braucht einen kurzen Weg zum Wirt. Zimmer, Frühstücksbuffet und Restauranttisch laufen deshalb über vorbereitete E-Mails: Betreff und erster Satz stehen schon drin, der Gast ergänzt Datum und Personenzahl. Daneben die Telefonnummer, weil viele einfach anrufen.
Das ist weniger Technik, als man erwarten würde, und genau deshalb funktioniert es. Nichts kann ausfallen, nichts muss gepflegt werden, und niemand bricht in Schritt drei von fünf ab.
Das Ergebnis
Ein Auftritt, der Hotelgäste, Mittagstischgäste und Sushi-Abholer gleichzeitig bedient, ohne dass eine Gruppe sich durch die anderen hindurchlesen muss. Dazu Frühstücksbuffet, Feierlichkeiten und Gesellschaften, die Anlässe, nach denen im Ort tatsächlich gefragt wird.
Und weil wir selbst ein paar Straßen weiter sitzen: Der kurze Weg hat geholfen. Fotos, Karten und Preise ließen sich klären, ohne dass jemand eine Freigabeschleife starten musste.
Das ist gemeint mit digitalen Lösungen, die mitdenken: Zwei Betriebe, drei Karten, ein Haus, aber keine Buchungsstrecke. Was ein Gast als Nächstes braucht, steht schon da, statt hinter einem Formular.